Ausgeglichen begonnen, dann komplett eingebrochen
Die HSG Rodenstein startete ordentlich in die Auswärtspartie und gestaltete die Anfangsphase zunächst ausgeglichen. In den ersten zwölf Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften zu Torerfolgen kamen und das Spieltempo mithalten konnten. Bis zu diesem Zeitpunkt war kein deutlicher Leistungsunterschied zu erkennen. Mit zunehmender Spieldauer kippte die Partie jedoch komplett. Ab der 12. Minute folgte ein Totalausfall der Gäste. Im Angriff häuften sich technische Fehler, unvorbereitete Abschlüsse und Fehlwürfe, während in der Defensive jeglicher Zugriff verloren ging. Der Gastgeber nutzte dies konsequent aus und setzte sich mit einfachen Toren immer weiter ab. Die Fehlerquote blieb in der Folge extrem hoch, sodass sich der Rückstand bis zur Halbzeit auf ein vorentscheidendes 26:9 ausweitete. Ordnung, Struktur und gegenseitige Abstimmung waren zu diesem Zeitpunkt kaum noch vorhanden. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Zwar gelangen vereinzelt Treffer, insgesamt blieb die Leistung jedoch unterirdisch. Fehlendes Rückzugsverhalten, mangelnde Konsequenz in der Abwehr und weitere einfache Ballverluste ermöglichten es dem Gegner, den Vorsprung weiter auszubauen. Am Ende stand eine deutliche 39:18-Niederlage, die vor allem auf den kompletten Einbruch nach der Anfangsphase zurückzuführen ist. Ein Spiel, das schnell abgehakt und kritisch aufgearbeitet werden muss.
Torschützen der HSG Rodenstein
Lucie Bräunig (6), Laura Schwebel (4), Lara Schubert (2), Julia Zulauf (1), Silke Darmstädter (1), Lara Zeljkovic (1), Mariella Heerstraß (1), Paula Kratz (1), Anna Delp (1)