27.04.2019: FSG Rodenstein/Wersau I - HSG Stockstadt/Mainaschaff

von Rebecca Marquardt

Zum letzten Spiel der Runde durfte die FSG Rodenstein/Wersau I noch einmal zu Hause antreten. Die Gegnerinnen, gegen die man im Hinspiel mit sechs Toren verloren hatte, reisten aus Stockstadt an. Mit voll besetzter Bank und guten Mutes, voll motiviert auch das letzte Spiel vor Heimkulisse mit einem Sieg abzuschließen, startete man in die Begegnung. Lediglich die beiden Stammtorhüterinnen Nina Treusch und Gina Ahlheim mussten aufgrund gesundheitlicher Probleme passen. Doch durch die torerfahrene Alev Barleben und die aus der A-Jugend aufstrebende Dana Pozarycki konnten diese beiden Ausfälle bestens kompensiert werden.
Der Beginn der Partie gestaltete sich zunächst behäbig. Erst nach knapp zwei Minuten fiel das erste Tor, das man noch dazu im eigenen Kasten entgegennehmen musste. Viele Unsicherheiten und leichtsinnige Fehler prägten auf beiden Seiten das Geschehen, überwiegend zum Nachteil der Gastgeberinnen, sodass man 0:2 im Hintertreffen lag. In der fünften Spielminute platzte der Knoten jedoch endlich und Silke Darmstädter erzielte innerhalb von 30 Sekunden den Ausgleich. Während die FSG nun also frei aufspielte, hatte der Gast weiterhin vorwiegend mit Problemen im Angriff zu kämpfen. So gelang es durch eine aggressive Abwehr, schnelles Umschaltspiel und einen Abwehr-Angriff-Wechsel immer wieder, selbst einfache Treffer unterzubringen. Insbesondere Anna Delp und Larissa Abraham konnten hier in der ersten Halbzeit ihre Stärken ausspielen. Damit stieg auf der einen Seite die Anzahl der erzielten Tore stetig, während auf der anderen Seite die Gegentreffer bis zur 15. Minute bei einem Minimum von zwei Toren gehalten werden konnten und bis zum Halbzeitpfiff auf lediglich fünf anstiegen. Mit einem Vorsprung von zehn Toren (15:5) ging man in die Pause.
Somit gab es für den zweiten Durchgang nur wenig, was zu verbessern gewesen wäre. Das Motto lautete: Nicht nachlassen! Dementsprechend konnte schon nach 12 Sekunden der zweiten Halbzeit der nächste Treffer erzielt werden. Neben Anna Delp konnte nun auch Silke Darmstädter ihre Stärken im Tempogegenstoß ausspielen. Nachdem sich der Abstand nach einer Viertelstunde im Vergleich zur Halbzeitpause bereits verdoppelt hatte, nutze man die Breite des Kaders und wechselte eifrig durch. Der Gegner resignierte zunehmend und letztendlich konnte das Spiel mit einem komfortablen Vorsprung von 34:12 gewonnen werden.
Mit diesem erfreulichen Ergebnis verabschiedete sich Franziska Born von ihrem kurzen, aber erfolgreichen Wirken als Trainerin und der Rest der Mannschaft in die Regenerationspause.

Tore: Anna Delp (10/3), Silke Darmstädter (8), Larissa Abraham (6), Nasrin Nezami (5), Cornelia Stuckert (2), Nicole Berg (1), Lea Dingeldey (1) und Mira Lochschmidt (1).

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