21.04.2018: FSG Habitzheim/Umstadt - FSG Rodenstein/Wersau I

von Rebecca Marquardt

Nach dem eindeutigen Sieg im letzten Heimspiel der Saison vergangenes Wochenende, stand diesen Samstag die Auswärtspartie gegen die FSG Habitzheim/Umstadt an. Allzu viel rechnete man sich im Vorfeld nicht aus, aber kampflos aufgeben wollte man dennoch nicht.
Der Start in das Spiel war gemischt. Zwar konnte Habitzheim relativ schnell mit drei Toren in Führung gehen, aber mehr auch nicht. Der Abstand wurde stabil auf diesem niedrigen Level gehalten und nach einer Auszeit gegen Mitte der Halbzeit sogar auf ein Tor verkürzt. Hauptgrund dafür war, dass die Abwehr nun konsequenter stand und viele Fehlwürfe seitens der Gegner provozierte. Auch die Taktik im Angriff langsam zu spielen um einerseits den Gegner zu zermürben und andererseits selbst Luft zu sparen schien aufzugehen. Die Habitzheimerinnen waren sichtlich verärgert. Nachdem es zur Pause lediglich 8:9 stand, war man guter Dinge den zweiten Durchgang ähnlich unbequem für den Kontrahenten zu gestalten.
Zunächst vergrößerte sich der Abstand wieder auf drei Tore. Diese Tatsache allein sollte allerdings erst einmal kein Problem darstellen. Man hatte schließlich nicht wirklich die Illusion das Spiel gewinnen zu können, nur knapp und nicht zu einfach sollte es sein. Doch was zu Beginn eigentlich gut funktioniert hatte, das Angriffsspiel, wurde jetzt zum Problem. Oft traf man nicht mehr oder schloss zu früh ab. Dadurch gab man Habitzheim die Gelegenheit schnell zu kontern und damit langsam aber sicher davon zu ziehen. In den letzten zehn Minuten des Spiels ging die Luft dann endgültig aus und auch die Abwehrleistung konnte nicht mehr gehalten werden. Schlussendlich endete die Begegnung mit 14:24.
Vor allem aufgrund der Leistung in der ersten Halbzeit fiel dieses Ergebnis eigentlich zu hoch aus. Personell etwas besser gerüstet wäre hier sicherlich noch mehr drin gewesen.
Tore: Nasrin Nezami (7/1), Larissa Abraham (4), Anna Delp (2) und Anika Schneider (1).

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