05.05.2018: TV Glattbach - FSG Rodenstein/Wersau

von Rebecca Marquardt

Zum letzten Spiel der Saison waren die Fronten schon vor Beginn geklärt. Die Damen des TV Glattbach würden Meister werden und die FSG den 5. Tabellenplatz behalten. Ein Sieg war weder erforderlich noch damit zu rechnen.
Nach dem 2:3 in der fünften Minute zeichnete sich dies auch deutlich ab. Mit einem 9:0 Lauf setzten sich die Glattbacherinnen schon nach der Hälfte der ersten Halbzeit deutlich ab. Vor allem das schnelle Spiel über die rechte Angriffsseite der Gegner machte Rodenstein in dieser Phase zu schaffen. Generell stand die Abwehr wenig stabil und das Vorhaben im Angriff lange zu spielen wurde durch mehrmalige überstürzte Abschlüsse durchkreuzt. Dieses Muster zog sich im Großen und Ganzen durch die ganzen ersten 30 Minuten. Zur Halbzeit stand es demnach deutlich 8:20 für den TV Glattbach.
Für den zweiten Durchgang nahm man sich lediglich vor unter der 40 Tore Marke zu bleiben, dazu vorne weiterhin lange zu spielen und in der Abwehr einige Prozent zuzulegen um sich nicht völlig deklassieren zu lassen.
Der Start in die zweite Hälfte zeigte zunächst anderes. Glattbach startete erneut mit einem 5:0 Lauf und zog auf 17 Tore davon. Wenn die FSG im Angriff einen Spielzug ansetzte, so führte dieser auch meistens zumindest zu einer Torchance, die dann allerdings nicht immer genutzt wurde. So erweiterte sich der Abstand nach einer Verkürzung auf 15 Tore in der 42. Minute bis zur 50 Minute auf 20 Tore. In den letzten zehn Minuten gelang es immerhin die Abwehr etwas besser in den Griff zu bekommen und nur noch 2 Tore zuzulassen. Mit einem Endstand von 15:34 war es wenigstens gelungen unter 40 Gegentoren zu bleiben.
In der Höhe so vielleicht nicht gänzlich erwartet, aber dennoch vorhersehbar endete die Saison der Damen der FSG Rodenstein/Wersau I und die Trainerschaft Björn Beilsteins also mit einer Niederlage gegen den neuen Meister. Abzuwarten bleibt, ob und wie sich die Mannschaft in der nächsten Saison unter neuer Leitung formieren wird.
Tore: Larissa Abraham (8/4), Silke Darmstädter (5/1), Gina-Alexa Ahlheim (1) und Fabienne Horn (1).

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