02.12.2018: HSG Stockstadt/Mainaschaff - FSG Rodenstein/Wersau I

von Rebecca Marquardt

Am vergangenen Sonntag stand für die erste Damenmannschaft der FSG Rodenstein/Wersau das Auswärtsspiel gegen die HSG Stockstadt/Mainaschaff an. Trotz einer anfänglichen Führung und einer starken Leistung musste sich unsere Mannschaft mit 26:20 geschlagen geben.

Nach einem knapp verlorenen Spiel vorletzte Woche, erwies die Mannschaft von Beginn an einen großen Kampfgeist, das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Deutlich zeigte sich dies an der Körpersprache. Es fiel den Rodensteiner Damen einfacher in das Spiel zu starten und man erzielte schnell leichte Tore im Angriff. Während der ersten Viertelstunde konnte man sich durch eine äußerst stabile Abwehr und gut umgesetzten Konzeptionen mit drei Toren absetzten (7:4). Vor allem Rückraumspielerin Leila Beilstein erzielte im Zusammenspiel mit Anna Delp mehrere Tore durch das Anspiel an den Kreis. Jedoch konnte dieser Vorsprung nicht weiter ausgebaut oder gehalten werden und die HSG Stockstadt/Mainaschaff fand immer häufiger den Weg zum Tor. Dies war meist den Fehlwürfen der FSG Rodenstein/Wersau geschuldet und ermöglichte den Gegnern schließlich einen Ausgleich. Zunächst aber konnte sich keine der beiden Mannschaften deutlich absetzten. Erst durch die aufkommende mangelnde Chancenverwertung der Rodensteinerinnen und die Torwürfe aus dem Rückraum der Gastgeber, gelang es der HSG Stockstadt/Mainaschaff kurz vor der Pause vier Tore hintereinander zu erzielen. Der Gastgeber führte somit zur Halbzeit mit 13:10.

Nach der Pause war man fest entschlossen, sich nicht kampflos zu ergeben und das Spiel mit neuer Kraft wieder für sich zu entscheiden. Jedoch zeigte die HSG weiterhin ein gutes Spiel und ein schneller Doppelschlag der Gegner baute deren Führung weiter aus (15:10). Der FSG Rodenstein/Wersau gelang es, trotz kämpferischem Einsatz, nicht mehr den Rückstand zu verkürzen und die Stockstädter Damen konnten sich weiter absetzen. Zentral dafür war unter anderem die Spielerin Carola Debor, welche durch die Abwehr der FSG nicht in den Griff bekommen werden konnte und somit auch Torhüterin Nina Treusch keine Chance hatte, ihre verdeckten Unteramwürfe zu halten. In der vierzigsten Spielminute stand es demnach 19:14 für die Gastgeber.
Es ergaben sich weiterhin gute Chancen für unsere Damen, doch überhastete Torwurfversuche und mehrere ungenutzte 7-Meter-Chancen, lediglich zwei von sechs Versuchen waren erfolgreich, führten letztendlich zum gegnerischen Sieg. Nach einem zu Beginn hoffnungsvollen Spiel und einer tollen kämpferischen Leistung, musste sich die FSG mit 26:20 geschlagen geben.

Tore: Anna Delp (6), Analena Krieger (5/2), Leila Beilstein (3), Fabienne Horn (2), Cornelia Stuckert (2) und Simone Dentler (2).

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