28.03.2018: TV Beerfelden II - HSG Rodenstein II

von Volkmar Marquardt

Am 28 spielten wir unser verlegtes Spiel gegen die Nachbarn aus Beerfelden. Vor Spielbeginn war schon klar, dass die Mannschaft mit Spielern der ersten Mannschaft bestückt sein würde.
So kam es auch das der Gegner mit 14 jungen Spielern die Bank voll besetz hatten. Von Anfang an entwickelte sich ein sehr spannendes und ausgeglichenes Spiel. Jedoch stand unsere Abwehr viel zu löchrig. Immer wieder konnte der Gegner durch einen einfachen Wackler im Abwehrzentrum riesige Löcher auftun, sodass wir meist nur noch zuschauen konnten beim freien Wurf des Angreifers. Im Angriff ließen wir immer wieder freie Chancen liegen, sodass sich Beerfelden ab Mitte der ersten Halbzeit einen Vorsprung erarbeiten konnte. Ab dem 8:8 nach der ersten viertel Stunde konnten wir mit dem Gegner nicht mehr mithalten, da wir sowohl in Abwehr als auch Angriff viel zu harmlos waren, sodass es dann zur Halbzeit 15:12 für das Team aus der Oberzent stand.

Nach einer gesalzenen Halbzeitpredigt hatten wir uns viel vorgenommen für diese und wollten das Spiel noch drehen. Doch wir starteten genauso lethargisch in die zweite wie wir die erste beendet hatten. So kamen wir erst mal nicht näher ran und konnten der Abstand nicht verkürzen. Erst nach den ersten zehn Minuten wachten wir dann langsam auf. Über eine dann sicher stehende Abwehr zwangen wir den Gegner immer wieder aus nicht allzu aussichtsreicher Position abzuschließen. Entweder konnten wir die Bälle bereits in der Abwehr abfangen oder aber die Würfe waren leichte Beute für unsere Torsteher, sodass wir diese dann immer wieder über die erste oder auch zweite Welle in leichte Tore umwandeln konnten. Durch diese Veränderungen im Spiel konnten wir den Abstand Tor um Tor verkürzen, sodass es in der 40ten Minute beim 18:18 zum ersten Ausgleich kam. Die nächsten zehn Minuten entwickelte sich wieder ein sehr spannendes Spiel, beim dem sich keine der beiden Mannschaften absetzten konnten. Bis zum 22:22 war das Spiel sehr ausgeglichen. Ab dann machte sich die Routine der HSG und der kräfteverschleiß der Truppe aus der Oberzent bemerkbar. In den letzten 10 Spielminuten konnte Beerfelden noch lediglich zwei Tore erzielen, was unserer starken Abwehr und Torhüter geschuldet war. Wohingegen wir noch 6 Tore unter anderem durch die erste und zweite Welle erzielen konnten, sodass wir das Spiel nach spannenden 60 Minuten mit 24:28 für uns entscheiden konnten.

Torschützen:
Thomas Hirsch 1
Torsten Beilstein 2
Benedikt Matt 3
Bastian Flechsenhar 4
Willi Baumann 2
Jan Dittrich 2
Volkmar Marquardt 6
Lukas Vetter 2
Dominik Meyer 6

 

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